Arbeitsergebnisse: Planungsziele

In der Arbeitsrunde 2 haben die Teilnehmenden mögliche Planungsziele (‘Was ist mir wichtig?') auf einzelne Blätter notiert. Diese wurden eingesammelt und den 6 einzelnen Analyse-Themen zugeordnet. Anschließend konnten die Teilnehmenden die gesammelten Planungsziele mit je 2 Punkten gewichten.

 

Zusammenfassend wurden folgende Schwerpunkte und Gewichtung bei den Planungszielen festgestellt:

  • Radverkehr (22): Trennung vom Kfz-Verkehr, breitere Wege, Sicherheit.
  • Kfz-Verkehr (20): Tempo 30, großräumiger Ringverkehr, so dass Einbahnstraßen entstehen, in denen dann weniger Raumbedarf für Kfz-Verkehr besteht.
  • Straßengrün / Aufenthaltsqualität (14): Erhalt bestehender Grünstrukturen, v.a. Bestandsbäume.
  • Parken (6): Erhalt von Parkplätzen bei gleichzeitiger Verbesserung der Sicherheit zwischen ruhendem Verkehr und Radverkehr.
  • Querungen (3): Verkürzte Wartezeiten, Ausstattung mit Blindenleitsystemen.
  • Fußverkehr (2): Trennung von Fuß- und Radverkehr.
  • Allgemeine Ziele (1): Zu enge Straßen.

 Pinnwand mit gesammelten Planungszielen

 

Weitere Anregungen aus der Vorstellung der Gruppensprecher:

 

In der Moltkestraße wurden die Forderungen nach Tempo 30, der Erhalt der Bäume sowie (geschützte) Radstreifen oder -wege betont. Es wurde der Konflikt zwischen Radfahrstreifen und Baumerhalt notiert und Überlegungen eines geschützten Radfahrstreifens oder die Führung im Seitenraum mit Gegenverkehr diskutiert, mit den Hinweisen auf die Problematik der Bordsteinanlage und dem Erhalt der Parkplätze und Bäume. Für die Diskrepanz der Nutzungen im Fahrbahn und Seitenraum wurden verschiedene Überlegungen angestellt. Es wird die Möglichkeit eines Einbahnstraßensystems über Rammersweier Straße und Wilhelmstraße in der Moltkestraße angedacht, damit Platz neben dem fließenden Verkehr möglich ist.

 

In der Weingartenstraße wurden ebenfalls Forderungen nach Tempo 30 betont. Konflikte zwischen Radverkehr und (insbes. auch für den Einzelhandel wichtigen) Parkplätzen werden hervorgehoben. Im Abschnitt 1 wurden weiterhin die Möglichkeiten des Ringverkehrs diskutiert und der durch Hochbord geschützte Radfahrstreifen. Im Abschnitt 2, östlich der Brachfeldstraße, wird auf die problematische Parkplatzsituation und die Grundstückszufahrten hingewiesen. Im Bereich der Grimmelshausenstraße gibt es Konflikte von parkenden Kfz im Rad- und Straßenbereich. Grundstücksausfahrten sind durch die Parkplatzsituation und schlechte Sichtverhältnisse teilweise eingeschränkt. Im Abschnitt 3 kann die Bestandssituation mit dem breiten Fußweg von ca. 3,7m aufgrund der starken Frequentierung und Konflikte nach den Nutzeransprüchen aufgeteilt werden, einseitige Führung, Verlegung Rad auf Südseite Gehweg, Parken auf Fahrbahn möglich. Für Abschnitt 4 wurden mehr Qualitäten als Defizite aufgezeigt, thematisiert wurde beispielsweise eine getrennte Radwegführung und Querung im Bereich der Kirche.