Einfädelspur auf B33 viel zu kurz, "Gedachte“ Hauptverkehrsstraße von Elgersweier nach Offenburg unfallträchtig und nicht nutzbar

Erstellt von Erich Kiefer am 24.07.2021 um 09:09 Uhr

Viele Elgersweierer auf dem Weg nach Offenburg und Berufspendler auf dem Heimweg meiden die Einfädelspur auf die B33, da diese viel zu kurz ist.
Viele fahren stattdessen durch die ohnehin überlastete Kreuzwegstraße nach Offenburg oder fahren kurz vor der B33-Einfahrt links ab durch die Platanenallee, Uffhofen. Schon mehrere Unfälle haben sich seit dem Umbau der B33 (2017) ereignet.
Untauglichkeit der derzeitigen Einfädelspur:
Die Einfädelspur ist derzeit – vom Beginn der geraden Fahrspur bis zur Spitze – 80 m lang. Damit man einfädeln kann, sollte man als Einfädelnder
- spätestens ca. 30 m vor der Einfädelspitze annähernd die gleiche Geschwindigkeit erreicht haben, wie der fließende Verkehr auf der B33
- und parallel zwischen 2 Kfz treffen
- und danach der Hintere von 2 Kfz eine Lücke freimacht
- und man dann einfahren kann.
Auf der B33, vom Kinzigtal kommend, unmittelbar vor der Ausfädelspur, befindet sich deshalb ein Schild mit einer Geschwindigkeitsreduzierung auf 60 km/h. Die vorherige 180-Grad-Kurve erfordert, dass man selbst mit Mittelklasse-PKW, die Geschwindigkeit auf 30 km/h reduziert. Im Idealfall muss man dann von Tempo 30 auf mindestens 60 km/h beschleunigen und hat allenfalls 50 m zur Verfügung.
Dabei ergeben sich folgende Widersprüche bzw. Unmöglichkeiten:
a) Von 30 zu 60km/h benötigt man genau 4,0 Sekunden in denen
- man zunächst den rückwärtigen Verkehr beobachten muss,
- beschleunigen muss von 30 auf 60
- und nach 50 m im Idealfall genau parallel zwischen 2 Kfz trifft (Stichwort LKW!!).
- Dann kann der Hintere der beiden noch kurz abbremsen um eine Nische zu schaffen. (1 Sekunde)
- Dann hat man allenfalls noch 1 Sekunde um einzuscheren, bevor man in die Einfädelspur-Spitze kracht. Dieser Idealfall ist wie ein „6-er im Lotto“.

b) Fährt gerade ein Lkw, bis hin zum Langholz-LKW mit 25 m Länge vorbei, ist o.g. Idealfall sowieso unmöglich. Man muss, wie mir selbst schon mehrmals passiert, extrem bis zum Stillstand bremsen, um „nicht unter die Räder zu kommen“.

c) Über die Hälfte der vom Kinzigtal kommenden Kfz halten die vorgeschriebenen 60 km/h sowieso nicht ein. Dann ist das o.g. Ideal-Szenario auch nicht möglich.
Abhilfe
a) Die Einfädelspur ließe sich um 40 m verlängern, die zusätzlich zu den bisherigen 80 m vor der der Brücke zur Verfügung stünden. (siehe Foto)
b) An der engsten Stelle in diesem Bereich (Nord-Ost-Ecke der Brücke bzw. Unterführung B33) beträgt die Gesamt-Straßenbreite der B 33 genau 17,25 m.
Bei Tempo 60 auf allen Fahrbahnen ließen sich durch entsprechende Kennzeichnung 5 Fahrspuren unterbringen. Die jetzige Einfädelspur könnte als eigenständige Fahrbahnspur für eine längere Strecke, neben der rechten Fahrbahn der 2-spurigen B33 (vom Kinzigtal, Richtung OG) entlang führen (so wie es früher war).

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