Öffentlicher Raum & Vorplatz

Stadtgrün und Stadtklima

Die bestehenden Grünanlagen und wertvollen Bäume sind zu erhalten und durch zusätzliche Pflanzungen zu ergänzen. Falls bestehende Grünflächen oder Bäume zugunsten einer zukunftsfähigen städtebaulichen und verkehrlichen Lösung entfallen müssen, sind diese an anderen Stellen im Gebiet mindestens im gleichen Umfang zu ersetzen. Bei Neupflanzungen müssen standortgerechte und klimarobuste Arten mit einem Mindeststammumfang (in der Regel 18-20 Zentimeter) eingeplant werden.

Im Sinne der Klimaanpassung sind helle, unempfindliche Bodenbeläge sowie Dach- und Fassadenbegrünungen bei Neubauten vorzusehen. Brunnen oder Wasserspiele können einen Beitrag zu einem ausgeglichenen Stadtklima leisten.

Kommentare (10)

Andreas Hillebrandt

ID: 614 01.05.2021 17:00

Bitte einfach richtige Bäume und nicht nur Bäumchen wie im Innenbereichen des Ree Carre,damit diese Bäume irgendwann auch Schatten spenden können.

Dieter Hahn

ID: 595 01.05.2021 10:25

Feste Bepflanzung kombiniert mit mobiler Bepflanzung. Wasser. Ob Brunnen, Bächle oder Wasserspiele. Möglichkeiten gibt es viele. Gut kombiniert. Die großen Bäume, die erhalten bleiben sollten hier den Mittelpunkt der einzelnen Bereiche bilden. Es sollte vermieden werden, Gebäude, die erstellt werden mit Beton zu bauen. Holz, weitere nachhaltige Baustoffe und begrünte Dächer sind zu bevorzugen. Keine versiegelten Flächen, so dass der Boden das Wasser aufnehmen kann. Moderne Baustoffe lassen das zu, ohne dass es matschig wird.

Jutta Möschle

ID: 588 01.05.2021 09:10

Es ist richtig und wichtig, bestehende Grünanlagen und Bäume zu erhalten. Jeder zusätzlich gepflanzte Baum trägt zum Wohlbefinden und Klimaschutz bei.

Anke Hoffmann

ID: 573 30.04.2021 23:27

In Anbetracht der heißen Sommer schlage ich Wasserspiele zum Vergnügen und zur Abkühlung aller und Wasserflächen zur Kühlung der Umgebungsluft in begrünten Anlagen vor. Bei der Auswahl der verschiedenen Baumarten für die Bepflanzung sollte auch darauf geachtet werden, dass die Früchte der Bäume nicht noch mehr Tauben anlocken, wie es z. B. in der Hildastraße mit der Baumhasel der Fall ist.

Urs Rosenkranz

ID: 564 30.04.2021 15:02

Auch ich finde, dieses sollte auf jeden Fall so umgesetzt werden.
Auf keinen Fall so wie in der Fußgängerzone oder im Ree-Carre, mit viel Pflastersteinen und Beton aber sehr wenig Grün.

Tilman Berger

ID: 486 20.04.2021 22:09

Prima Text, inhaltlich einwandfrei wenn dann die entsprechende Umsetzung folgt, d. h. keine Planungen und Umsetzungen wie vom Büro Faktor Grün im Bereich der Lange Straße vom Lindenplatz bis zur Gustav-Ree-Anlage (Ree Caree). Dort hat Faktor Grün für die Eliminierung des Themas Grün gesorgt. Der sehr helle Bodenbelag wie beim Bsp. Lange Straße Richtung Ree Caree blendet allerdings auch an sonnigen Tagen enorm.

Inga Rosenkranz

ID: 478 20.04.2021 17:40

Gerade im Bereich der großen Fläche vor dem Bahnhof - Busbahnhof kann auf keinen der bestehenden Bäume verzichtet werden. Hinzu kommen müssen viel mehr Bäume, Sonnensegel und Grünflächen die so angelegt sind, dass sie dem Menschen und der Tierwelt gut tun. Hecken für Vögel, wilde Blühpflanzen für Insekten, Bodenbelag der offen ist für Regenwasser und Humusbildung - kein Laubabtansport, kein Laubpuster der den Hundekot verwirbelt und die Insektenlaven zerstört.
Ein städtischer Lebensraum für alle Gesellschaftsgruppen - da bedarf es manchmal der Obhut von Sicherheitskräfte/Sozialarbeitern etc.

Der Baumbestand im Pfählerpark (Park und Straße) ist unbedingt zu erhalten. Wer im Sommer von den Flächen Bahnhof und Okenstraße in den Pfählerpark (Straße) einbiegt, kann den Temperatursturz und die Luftveränderung selbst erleben. Die alten Bäume sind Horte des Lebens. Sie lassen sich nicht durch die Züchtung der auf 3-5 Meter kahl geschnittenen Stadtbäume ersetzen. Auch die Kronenbildung ist eine erheblich andere als die dünnen Bäumchen bspw. in der Poststrasse mit den kompakten Kronen.

Weißer Belag... hohe Albedo... hohe Blendkraft für das menschliche Auge.

Bodenfläche mit Anhöhen und Senken gestalten - die organische Gestaltung trägt maßgeblich zur Erholung und zum Wohlfühlen bei. Darüber hinaus ergeben sich so durch unterschiedliche Feuchtigkeiten unterschiedliche "Biotopsituationen".

Erlaubnis für Kinder auf Bäume klettern zu dürfen (Beispiel). Wenn es sinnvolle, kreativ offenlassenden Spielraum auch für Kinder älter als 14 Jahre in der Stadt gäbe, dann müsste Muttern auch nicht dauernd mit den Kindern im Auto raus fahren.

Heike Hügle

ID: 447 14.04.2021 21:56

Zusätzlich wichtig ist, Regenwasser nicht abzuleiten, sondern Regen wie ein Schwamm „aufzusaugen“ und bei Bedarf langsam wieder abzugeben. Die positiven Effekte: Das Abwassernetz wird entlastet, die Grundwasser-Reservoirs werden aufgefüllt und zugleich geschont, außerdem verbessert sich das Mikroklima, wenn die nächste Hitzewelle kommt. Dann verdunstet das in Rückhaltebecken aufgefangene Regenwasser und wirkt wie eine natürliche Klimaanlage. (Stichworte Schwammstadt, Baumrigolen, Grüne Dächer.)

Anna Lewejohann

ID: 430 13.04.2021 09:10

Viele Bäume wären ein einladender Blick, wenn man den Bahnhof als das ,,Tor'' von Offenburg gestalten möchte.

Uwe Baumstark

ID: 415 12.04.2021 21:37

Wasser ist kostbar, Wasserspiele sind nett aber fortlaufend teuer. Kleine Trinkbrunnen genügen für Durstige. Viele Bäume verbessern das Klima.